arrow-checkShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapedocumentShapefacebookFill 1PathShapeShapeShapeShapelinkedinShapeShapeShapeShapeShapesentShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapeShapetwitteruploadShape
(030) 220 128 830
Jetzt Anfragen

Pflegeberatung

Personen die Leistungen der Pflegeversicherung beziehen haben ein Recht auf eine unabhängige Pflegeberatung. Hilfe- und pflegebedürftige Menschen können dort Informationen über Sozialleistungen sowie Pflege- Betreuungs- und Versorgungsangebote erhalten. Auf Wunsch kann die Pflegeberatung auch in der Häuslichkeit der betroffenen Person erfolgen. Das Einverständnis der hilfe- und pflegebedürftigen Person vorausgesetzt kann die Pflegeberatung stellvertretend auch mit den Familienangehörigen stattfinden. Damit die hilfe- und pflegebedürftigen Personen und ihre Familienangehörigen wissen an wen sie sich wenden können, bekommen sie durch die Pflegekassen einen Ansprechpartner oder eine Anlaufstelle benannt. Hier kann auch direkt ein Antrag auf eine Pflegestufe (bis 31.12.2016) bzw. einen Pflegegrad (ab 01.01.2017) gestellt werden.

Aufgaben der Pflegeberatung

  • Erfassung des Hilfebedarfs
  • Erstellung eines individuellen Versorgungsplans
  • Organisation der benötigten Dienstleistungen
  • Beantragung der benötigten Sozialleistungen
  • Überwachung und Überprüfung des Versorgungsplans
  • Auswertung und Dokumentation des Hilfeprozesses
  • Informationen zur Entlastung von pflegenden Angehörigen

In die Erstellung und die Umsetzung des Maßnahmenplans werden alle an der Versorgung beteiligten Personen und Akteure miteinbezogen.

Anspruchsvoraussetzungen für Pflegeberatung

Anspruchsberechtigt sind alle Personen die pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherung (§§ 14, 15 bzw. bis 31.12.2016 § 45a SGB XI) sind und eine Pflegestufe (bis 31.12.2016) bzw. einen Pflegegrad (ab 01.01.2017) haben und Leistungen der Pflegeversicherung beziehen (z.B. Pflegesachleistung, Pflegegeld oder Verhinderungspflege). Aber auch alle Personen die einen Antrag auf auf eine Pflegestufe (bis 31.12.2016) bzw. einen Pflegegrad (ab 01.01.2017) gestellt haben.

Pflegekurse

Darüber hinaus sind die Pflegekassen verpflichtet kostenlose Pflegekurse für pflegende Angehörige anzubieten, in denen insbesondere pflegefachliche Gesichtspunkte vermittelt werden. Auch hier ist es möglich, dass der Pflegekurs in der Häuslichkeit der hilfe- und pflegebedürftigen Person stattfindet, wenn diese einverstanden ist.

Ziel der Pflegekurse

Die Pflegekurse haben das Ziel Wissen, Techniken und Kompetenzen zu vermitteln, mit denen die Pflege und Betreuung der Familienmitglieder selbstständig durchgeführt werden kann. Hierdurch soll zum einen die Pflege und Betreuung durch pflegende Angehörige qualitativ verbessert werden und zum anderen sollen Belastungen von pflegenden Angehörigen gemindert bzw. vorgebeugt werden. Sie werden von den Pflegekassen selbst oder von ihnen beauftragten Kooperationspartnern durchgeführt.

Anspruchsvoraussetzungen für Pflegekurse

Anspruchsberechtigt sind alle Pflegepersonen die einen Familienangehörigen in der Häuslichkeit pflegen, welcher die Kriterien der Pflegebedürftigkeit im Sinne der Pflegeversicherung (§§ 14, 15 bzw. bis 31.12.2016 § 45a SGB XI) erfüllt und eine Pflegestufe (bis 31.12.2016) bzw. einen Pflegegrad (ab 01.01.2017) hat.

Haben Sie Fragen zu Pflegeberatung und Pflegekursen?

Ihre Anliegen und Wünsche sind uns wichtig!
Wir beraten Sie gerne zu Ihrem Anspruch.

Christian Hener
Careship Pflegeexperte
(030) 220 128 830
Wir rufen Sie zurück!
Jetzt Rückruf vereinbaren