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Ratgeber > Zur Pflegereform

Einführung in die große Pflegereform

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Warum Pflegereform?

Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit sind in Deutschland aktuell ca. 2,7
Millionen Menschen von Pflegebedürftigkeit betroffen. Schätzungen zufolge soll sich diese
Zahl in den nächsten fünfzehn Jahren sogar auf 3,5 Millionen Menschen erhöhen. Um den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft nachzukommen hat die Bundesregierung
nach dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (2008) und dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz (2012) ein mehrstufiges Reformpaket geschnürt – die
sogenannten Pflegestärkungsgesetze.

Durch das Pflegestärkungsgesetz I (2014), das mit dem 01.01.2015 in Kraft trat, wurden die Beträge für die Leistungen der Pflegeversicherung um 4% erhöht. Außerdem wurden die Leistungen im Bereich der psychosozialen Betreuung flexibilisiert und weiter ausgebaut, um dadurch die Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen zu verbessern und ihre Angehörigen zu entlasten.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz II (2015), welches zum 01.01.2016 in Kraft trat, soll nun die pflegerische Versorgung der Gesellschaft auf eine neue fachliche Grundlage gestellt werden. In diesem Zusammenhang wurde zum Jahreswechsel 2016/2017 eine neue Definition von Pflegebedürftigkeit und ein darauf aufbauendes Instrument zur Begutachtung eingeführt. Sowohl der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff als auch das Neue Begutachtungsassessement (NBA) beruhen auf einer pflegewissenschaftlichen Grundlage und sollen erstmalig ein zeitgemäßes Verständnis von Pflegebedürftigkeit in der Pflegeversicherung schaffen. Gleichzeitig erfolgt im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes III (2016), das ebenfalls am 01.01.2017 in Kraft tritt, eine Anpassung des Sozialhilferechts an die neuen Regelungen, sowie eine Stärkung von kommunalen Versorgungsstrukturen.

Die Bundesrepublik steht damit vor der größten Pflegereform seit der Gründung der Pflegeversicherung im Jahr 1995, weshalb einige Stimmen bereits von der Pflegeversicherung 2,0 sprechen. Die Finanzierung der Maßnahmen aus den Pflegestärkungsgesetzen soll laut dem Bundesministerium für Gesundheit durch eine stufenweise Anhebung der Beitragssätze um insgesamt 0,5 Beitragspunkte erfolgen. Wie sich die Reform im Einzelnen darstellt – und was sich bei den wichtigsten Leistungen für die häusliche Pflege ändert – wollen wir Ihnen auf den folgenden Seiten näher bringen.

Quellenangaben
Bundesministerium für Gesundheit (2016). Die Pflegestärkungsgesetze – Hintergründe zu den Neuregelungen in der Pflege. Online im Internet: http://www.bundesgesundheits-ministerium.de/index.php?id=684 [Abruf: 19.12.2016]

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