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Wenn die Eltern älter werden: 8 Tipps für die Unterstützung von Angehörigen

So lange wie möglich zu Hause bleiben und eigenständig leben können: Das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. Er ist allzu verständlich. Doch manchmal geht es ganz alleine einfach nicht mehr. Und dann? Dann springen oft die Kinder ein und unterstützen im Haushalt, bei den Einkäufen oder sogar bei der Pflege der Eltern. Hier finden Sie wertvolle Tipps zum Meistern dieser Herausforderung.

1. Ehrliche Kommunikation

Eine offene und ehrliche Kommunikation ist eine wichtige Grundvoraussetzung für die gemeinsame Bewältigung der Situation. Dies gilt für den Austausch mit Ihren Angehörigen genauso wie für Eingeständnisse sich selbst gegenüber. Fragen Sie sich ehrlich: Wie viel Zeit steht mir zur Verfügung? Was kann ich, was will ich leisten? Transparenz und Offenheit zahlen sich langfristig aus und lassen wenig Raum für Konflikte und Missverständnisse.

2. Kräfte einteilen und Prioritäten setzen

Zeit und Energieressourcen sind begrenzt. Diese Erkenntnis ist gleichermaßen simpel und grundlegend. Deshalb möchten wir Sie noch einmal ermutigen: Seien Sie ehrlich mit sich selbst und hören Sie auf sich und Ihren Körper. Natürlich gibt es Ausnahmesituationen, die außerordentliche Anforderungen mit sich bringen. In solchen Momenten lässt es sich kaum vermeiden, über die eigenen Grenzen hinaus Kräfte zu mobilisieren. Im regulären Alltag ist eine Balance mit regelmäßigen Erholungsphasen jedoch essentiell, um Überlastung vorzubeugen. Sie können für Ihre Lieben keine Stütze sein, wenn Sie selbst völlig ausgebrannt sind. Dies gilt insbesondere, wenn Sie mehrere Rollen gleichzeitig innehaben und neben der Hilfe für Ihre Eltern auch beruflichen Verpflichtungen nachkommen müssen. Doch mit ein wenig Vorarbeit und klarer Prioritätensetzung gelingt auch dieser Balanceakt.

Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie vorab fixe Termine und Zeitfenster für ein paar zentrale Dinge festlegen, die Sie im Alltag mit Energie und Freude versorgen? Dabei kann es sich um Treffen mit Freunden, Zeit für Hobbies oder auch Zeit für ausreichend viel Schlaf handeln. Wenn der Alltag Kopf steht, sind es meist diese kleinen Kraftspender, die unbemerkt aus dem Leben verschwinden. Auch hier ist es wichtig, sich mit allen Beteiligten offen und rücksichtsvoll über diese „fixen Zeitfenster“ auszutauschen und, wenn nötig, die Wochenpläne aufeinander abzustimmen – die Ihrer Eltern genauso wie die anderer Beteiligter, zum Beispiel Ihrer Geschwister. 

3. Experten befragen

Gerade wenn die eigenen Eltern plötzlich und unerwartet Unterstützung bedürfen, ggf. sogar pflegebedürftig werden, stellt sich die große Frage: Wo soll ich bloß ansetzen? Zu Beginn bietet sich deshalb eine Beratung mit einer Fachperson an. Sozialdienste in regionalen Kliniken, Seniorenbüros, Pflegestützpunkten, die Beratungsstellen von Wohlfahrtsverbänden oder auch die Caritas sind hier Beispiele möglicher Anlaufstellen. Experten können Ihnen auch bei Fragen zu der Finanzierung von externer Unterstützung weiterhelfen: Wie stelle ich einen Antrag auf einen Pflegegrad? Was gilt es hier zu beachten? Welche Leistungen stehen im Rahmen der Pflegeversicherung zur Verfügung? So sind Sie von Anfang an umfassend informiert und können alle formalen Angelegenheiten zügig in die Wege leiten. 

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4. Gut geplant ist halb gewonnen

Ob gemeinsam mit einer Fachperson oder im Rahmen der Familie – eine konkrete, klare Planung erleichtert vieles und räumt mögliche Missverständnisse im Voraus aus dem Weg. Essentiell ist es dabei, so viele Aufgaben wie möglich unter Familie und Freunden aufzuteilen, um die Belastung für jeden Einzelnen in einem machbaren Rahmen zu halten. Ein Zeitplan kann helfen, die Aufgaben für alle involvierten Personen festzuhalten und sichtbar zu machen. Überlegen Sie dazu gemeinsam, was im Laufe eines Tages oder einer Woche alles anfällt und wer was leisten kann. Gibt es darüber hinaus monatliche Termine? Was geht alleine, wo sind Ihre Eltern auf Hilfe angewiesen? Und wie sieht es mit der Freizeitgestaltung aus? Denn auch hier gilt: Bewegung und Vergnügen sind für die Lebensqualität genauso wichtig wie die rechtzeitige Einnahme der Medikamente! All dies kann in einen Übersichtsplan einfließen.

Liebevolle Gesellschaft - immer, wenn Sie es möchten

Sie wünschen sich jemanden, der Zeit mit Ihren Eltern verbringt, Ihnen zuhört, sich mit Ihnen austauscht, mit Ihnen spazieren geht oder Karten spielt, wenn Sie selbst aufgrund von Berufstätigkeit oder anderer Verpflichtungen nicht immer da sein können oder einfach mal Entlastung und Zeit für sich brauchen? Careship ist für Sie da! Wir finden für Sie eine liebevolle Alltagshilfe, die genau das tut. Wir kümmern uns um Ihre Lieben und Sie haben eine Sorge weniger auf Ihrer mentalen Liste.

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5. Veränderungen sehen und anerkennen

Auch die beste Planung der Welt wird nicht verhindern, dass Umstände sich ändern. Was heute gilt, kann morgen schon ganz anders sein. Und das ist absolut in Ordnung so. Eine regelmäßige Standortbestimmung und Neubeurteilung der Lage mit allen Beteiligten hilft, diese Veränderungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Wie steht es beispielsweise um den Gesundheitszustand Ihrer Eltern? Ist die Versorgung noch ausreichend oder wird zusätzliche Hilfe benötigt? Was geht im Leben der pflegenden Angehörigen vor? Erwartet der Bruder Familienzuwachs oder hat die Schwester vielleicht eine Beförderung erhalten? Wenn mehrere Leben derart eng miteinander verwoben sind, wirken sich auch kleinere Veränderungen in einem Bereich auf die Situation und Rolle von allen anderen aus. Finden Sie gemeinsam heraus, ob die aktuelle Situation noch für alle tragbar ist. Und wenn nicht, welche Anpassungen nötig sind, um wieder Harmonie einkehren zu lassen. Dies erfordert Flexibilität und ab und zu auch die Notwendigkeit, Hilfe von außen anzunehmen. Denn manchmal heißt Unterstützung zu leisten auch, Unterstützung zuzulassen.

6. Entlastung kennt viele Formen

Wenn die Umstände schnell neue Lösungen erfordern, hilft es, bereits im Voraus seine Optionen zu kennen. Informieren Sie sich am besten frühzeitig über die unterschiedlichen Möglichkeiten externer Unterstützung. Das Angebot ist vielfältiger als man denkt und geht weit über die klassische Pflege hinaus! Manchmal können zum Beispiel schon ein paar Stunden Unterstützung im Haushalt eine enorme Entlastung bedeuten. Oder vielleicht könnte ein Alltagshelfer für den Nachmittagsspaziergang mit dem Elternteil vorbeikommen? Wer über die unterschiedlichen Angebote und Anbieter informiert ist, kann leichter das herauspicken, was passt. Für die neue Situation von morgen hat man damit vielleicht auch bereits ein Ass im Ärmel.

Stundenweise Alltagsunterstützung einfach organisiert

Einer dieser Anbieter ist beispielsweise Careship. Hier werden liebevolle Alltagshelfer vermittelt, die stundenweise in ganz verschiedenen Bereichen entlasten und unterstützen können: Ob durch Hilfe im Haushalt, bei den Einkäufen, der Begleitung zu Terminen oder dem Wiederaufleben-lassen eines geliebten Hobbies.

Sie wollen mehr zu den Angeboten der stundenweisen Betreuung bei Careship erfahren? Hier finden Sie alle Informationen rund um die Leistungen und den Weg zu einer qualifizierten Alltagshilfe.

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7. Bedenken ernst nehmen und thematisieren

Die Vorstellung, Unterstützung von Fremden anzunehmen, insbesondere in einem derart intimen Rahmen, ist nicht immer einfach. Wenn es Ihre Lieben gewohnt sind, von Familienangehörigen betreut und gepflegt zu werden, stoßen derartige Themen oft auf Widerstand. Und das ist nur allzu verständlich. Es braucht Überwindung, Menschen, die man noch nie gesehen hat, in die eigene Wohnung, geschweige denn in das eigene Leben zu lassen. Dazu kommen auch auf Seite der pflegenden Angehörigen Fragen auf: Wer kann mir garantieren, dass meine Mutter oder mein Vater auch wirklich in guten Händen ist? Was, wenn sich keine Sympathie zwischen ihnen und der Alltagshilfe einstellen will? Es kann hilfreich sein, diese Bedenken und Unsicherheiten offen auszusprechen und in der Runde zu thematisieren. Dann gilt es, gemeinsame Kompromisse zu finden und Lösungsansätze zu erarbeiten.

8. Angebote vergleichen und prüfen

Wie lässt sich nun aus der Vielzahl an Angeboten das Richtige auswählen? Hier ist es vor allem wichtig herauszufinden, ob ein Anbieter vertrauenswürdig ist und mir und meiner Familie in den gewünschten Bereichen helfen kann. Einige zentrale Punkte lassen sich ganz leicht durch eine Onlinerecherche überprüfen:

  • Ist die Organisation zertifiziert?
  • Sind die Alltagshelfer versichert?
  • Sind die Kosten transparent aufgeschlüsselt?
  • Wie werden Alltagshelfer ausgewählt und was macht sie aus?

Careship, zum Beispiel, ist eine solche zertifizierte Organisation. Hier werden alle Alltagshelfer in einem fünfstufigen Bewerbungsverfahren ausgewählt, sind geprüft und versichert. Jeder Einzelne ist zuverlässig und erfüllt den Careship-Qualitätsanspruch. Für 20€ pro Stunde können Sie individuelle Unterstützung buchen. Sie als Angehöriger haben natürlich auch die Möglichkeit, den Alltagshelfer gemeinsam mit Ihrem Elternteil kennenzulernen. Denn im direkten Austausch zeigt sich am schnellsten, ob es zwischen den beiden passt. Und manchmal öffnet ein neuer Mensch im Leben Türen, von denen man gar nicht wusste, dass sie die ganze Zeit über da waren. Denn die Alltagshelfer von Careship haben ein großes Ziel: Gutes tun, andere Menschen unterstützen und ihnen mehr Lebensfreude ermöglichen.

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