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Obstipationsprophylaxe

Auch Sie gehören zu den Menschen, die immer mal wieder Verdauungsprobleme haben und dann vor allem an Verstopfung leiden? Wir zeigen Ihnen heute, welche Maßnahmen Sie zur Vorbeugung einer Obstipation ergreifen können. Los geht's: Die Umstellungen in Ihrem Leben sind ganz einfach!

Bevor Maßnahmen zur Vorbeugung ergriffen werden, sollte abgeklärt sein, warum die Obstipation auftritt. Sind Erkrankungen die Ursache, müssen diese primär behandelt werden. Ist das Auftreten nicht organisch bedingt, können folgende Interventionen zum Tragen kommen. Bringen diese nicht den gewünschten Erfolg, empfehlen wir eine weitere ärztliche Abklärung.

1. Ballaststoffreiche Ernährung

Bei keiner gesunden Ernährung dürfen Obst und Gemüse fehlen. Vor allem Gemüse, wie Karotten, Kartoffeln und Kohlarten, zählen zur ballaststoffreichen Kost. Bei Obst sollten vor allem getrocknete Produkte konsumiert werden. Besonders empfohlen werden getrocknete Birnen, Äpfel und Beeren. Auf Weizenprodukte sollte weitestgehend verzichtet und stattdessen zu Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten gegriffen werden. Für Zwischenmahlzeiten eignen sich auch Nüsse und Samen.

Weizenkleie und Leinsamen helfen zudem, einer Obstipation vorzubeugen. Allerdings ist dabei besonders wichtig, sehr viel zu trinken, da sonst die Verstopfung verschlimmert werden kann. Produkte, wie Molke, Buttermilch, Naturjoghurt und Kefir, enthalten viele Milchsäurebakterien und unterstützen die natürliche Darmflora. Dasselbe gilt auch für Sauerkraut. Also greifen Sie zu: Diese Lebensmittel sind ideal für die Obstipationsprophylaxe.

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2. Darmanregende Produkte

Hier sind ein paar Beispiele für verdauungsfördernde Nahrungsmittel, mit denen Sie Verstopfungen vorbeugen können:

  • Dörrobst, wie Pflaumen oder Feigen, in einem Glas Wasser über Nacht einweichen und am nächsten Tag zu sich nehmen
  • Alternative: regelmäßig fertigen Pflaumensaft trinken
  • Milchzucker in Getränke oder Lebensmittel einrühren und konsumieren: Im Darm vergärt der Milchzucker zu Milchsäure und regt so die Darmaktivität an und stärkt die Darmflora.

3. Ausreichend trinken

Erwachsene sollten mindesten 2 Liter pro Tag trinken. Allerdings müssen Personen, welche zum Beispiel an Herz- oder Nierenerkrankungen leiden, die individuelle Trinkmenge mit einem Arzt absprechen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zudem bei einer ballaststoffreichen Ernährung unerlässlich, damit diese aufquellen und ihre Wirkung entfalten kann.

4. Mit Bewegung Verstopfung vorbeugen

Bewegung und Sport fördern die Aktivität des Stoffwechsels und regen die Darmtätigkeit an. Ist es Ihnen nicht möglich, sich richtig sportlich zu bewegen? Kein Problem, auch ein einfacher regelmäßiger Spaziergang oder das Benutzen der Treppe statt des Aufzugs, können bereits zur Obstipationsprophylaxe beitragen.

5. Weitere Tipps zur Obstipationsprophylaxe

  • In Ruhe und langsam essen
  • Bananen, Schokolade und Weißmehlprodukte zählen zu den stopfenden Lebensmitteln und sollten deshalb vermieden werden. 
  • Darm an feste, regelmäßige Ausscheidungszeiten gewöhnen
  • Ein Glas warmes Wasser am Morgen auf nüchternen Magen trinken
  • Nie den Stuhldrang unterdrücken
  • Bauchmassage: Den Dickdarm im Uhrzeigersinn für mindestens 5 Minuten massieren
  • Bauchwickel: Handtuch mit warmen Wasser anfeuchten, ausdrücken und auf den Bauch legen. Darauf eine Wärmflasche legen und mit einem trockenen Handtuch für ca. 15 Minuten zudecken. 

 

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