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Wer war eigentlich der Nikolaus?

Pünktlich in der Nacht auf den 6. Dezember kommt alle Jahre wieder der Nikolaus und überrascht Groß und Klein mit gefüllten Stiefeln. Doch woher stammt dieser beliebte Brauch? Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wer der Nikolaus eigentlich war? Wir haben die Antwort. Viel Spaß beim Lesen!

Historische Ursprünge des Nikolaustags

Die Ursprünge des heutigen Nikolaustags gehen bis ins 4. Jahrhundert auf den Bischof Nikolaus von Myra zurück. Dieser wirkte im damaligen Römischen Reich in der kleinasiatischen Region Lykien (heutige Türkei). Nikolaus wurde bereits mit 19 Jahren vom damaligen Bischof von Myra, seinem Onkel, zum Priester geweiht. Später wurde er Abt des Klosters Sion und nach dem Tod seines Onkels Bischof von Myra. Bekannt und beliebt wurde Nikolaus vermutlich, weil er das Erbe seiner Eltern nicht für sich in Anspruch nahm, sondern großzügig unter notleidenden Menschen verteilte.

Legenden um den Nikolaus

Es gibt so einige Legenden, die sich um Bischof Nikolaus ranken. Die wohl bekannteste ist laut Wikipedia diese: „Ein verarmter Mann beabsichtigte, seine drei Töchter zu Prostituierten zu machen, weil er sie mangels Mitgift nicht standesgemäß verheiraten konnte. Nikolaus, noch nicht Bischof und Erbe eines größeren Vermögens, erfuhr von der Notlage und warf in drei aufeinander folgenden Nächten je einen großen Goldklumpen durch das Fenster des Zimmers der drei Jungfrauen. In der dritten Nacht gelang es dem Vater, Nikolaus zu entdecken, ihn nach seinem Namen zu fragen und ihm dafür zu danken.” Nikolaus war quasi eine Art Robin Hood des 4. Jahrhunderts. Heute wird Nikolaus in vielen katholisch-orthodoxen Kulturen deshalb als Heiliger verehrt.

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Das Nikolaus-Brauchtum

Der Gedenktag an den Heiligen Nikolaus ist vielerorts mit Bräuchen verbunden. Einige davon gehen auf die Perikopenordnung der Kirche zurück: Am 6. Dezember wurden traditionell Kinder durch den Nikolaus befragt, ob sie denn das Jahr über brav und fromm waren. Der Brauch des Füllens der Schuhe oder Stiefel in der Nacht auf den 6. Dezember geht höchstwahrscheinlich auf die oben beschriebene Legende der drei beschenkten Jungfrauen zurück.

Nikolaus & Santa Claus

Ursprünglich fand am Nikolaustag sogar die große Weihnachtsbescherung statt. In einigen Ländern, zum Beispiel in Luxemburg, ist dies heute noch so. Nach dem Rückgang der Heiligenverehrung im Zuge der Reformation wurde das Übergeben der Geschenke vielerorts jedoch auf Weihnachten verschoben. Der Nikolaus wurde nach und nach zum Weihnachtsmann verweltlicht und z.B. mit einer roten Zipfel- statt einer Bischofsmütze dargestellt. In einigen Regionen wurde er auch als Gabenbringer vom Christkind abgelöst. So ist im 19. Jahrhundert wohl auch der amerikanische Santa Claus entstanden, der heute weltweit als am beliebtesten gilt.

In Deutschland freuen sich vor allem die Kinder auf den Nikolaus, weil sie neben Nüssen, Schokolade und Mandarinen noch kleine Nikolausgeschenke erwarten. Dies passiert aber nur bei ordentlich geputzten Schuhen. Das gilt auch für die Erwachsenen!

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