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Durch Careship auf den Hund gekommen

Alltagshelferin Linda (l.) und die 89-Jährige Frau S.: Dank Careship ist Frau S. wieder fitter unterwegs und hat eine ganz neue Leidenschaft entdeckt.

“Ich bin alt wie ‘ne Kuh und lern’ immer noch dazu!” Das ist der Lieblingsspruch der Helga S., die in Berlin liebevoll von Alltagshelferin Linda unterstützt wird. Eine ganz besondere Rolle bei Lindas Besuchen bei Helga S. spielt auch Vierbeiner Otto.

Von Tanzcafés und klaren Köpfen 

Wann immer Alltagshelferin Linda “ihre” Oma besucht, kommt sie zu einer kleinen, zarten Dame, die viel zu erzählen hat. In dem Wohnblock mit den extra breiten Fluren in einem Viertel mit vielen Ärzten, wohnt Helga S. in einer schönen Zwei-Zimmer-Wohnung mit Balkon. Dass dieser den Blick auf eine Schule frei gibt, bei der im Sommer Volleyballspiele zu beobachten sind, freut die ehemalige Grundschullehrerin.

Oma Helga wuchs in Oblast Kaliningrad auf, an der litauischen Grenze direkt am Fluss Memel. Mit ihren 89-Jahren hat sie die Zeit des Krieges vollumfänglich miterlebt und sagt doch von sich selbst, eine glückliche Kindheit gehabt zu haben. 

Und ein glückliches Leben, das sie mit ihrem Mann teilte, der leider schon früh verstarb. Gerne reist Helga gedanklich in diese Zeit mit ihrem Mann zurück und berichtet über Anekdoten aus dem Alltag des Lehrerehepaars. Eine ihrer Lieblingsgeschichten: Das Kennenlernen der beiden in Zeiten von Tanzcafés. 

Schüchtern war er, dabei hatte er schon lange ein Auge auf sie geworfen, erzählt Oma Helga gern. Wieder und wieder wurde sie an jenem Tag des Kennenlernens von anderen Männern zum Tanzen aufgefordert und ihr späterer Mann wusste sich nicht anders zu helfen, als eine Lokalrunde für alle anwesenden Geschlechtsgenossen zu schmeißen. Sobald die anderen abgelenkt waren, nutzte Peter seine Chance und bat Helga aufs Parkett. “Es war der teuerste Abend meines Lebens, aber es hat sich gelohnt”, wird Peter später darüber sagen.

Jetzt – mit 89 Jahren – legt Helga noch viel Wert darauf, ihr Bett jeden Tag alleine zu machen. Doch sie ist ein wenig vergesslich geworden und ganz ohne Unterstützung klappt es nicht mehr so gut mit dem Allein wohnen. Deswegen bemühte sich Helgas Tochter Jutta 2018 um eine Alltagsunterstützung und stieß auf Careship. Nachdem Helgas erste Alltagshelferin in den Mutterschutz ging, nahm Linda im Februar 2019 ihre Tätigkeit als Alltagshelferin bei Helga auf und besucht sie zwei Mal in der Woche. Die 28-Jährige, die Soziale Arbeit studiert hat, freut sich, dass sie helfen kann. “Manchmal bin ich gestresst, wenn ich neben meinem Job hierher fahre, doch sobald Helga lacht, ist das vergessen. Ich freue mich, Zeit mit ihr zu verbringen und ihre Tochter zu entlasten.” 

Was sich geändert hat, seit Helga regelmäßig Gesellschaft durch Alltagshelfer hat? 

Meine Mutter ist seitdem wieder klarer im Kopf und auch wieder fitter unterwegs”,

sagt Tochter Jutta über das Ergebnis der regelmäßigen Besuche. Und auch Helga spürt den Unterschied. “Ich fühle mich aufgeweckter”, sagt die zierliche Dame. 

Dass dem so ist, liegt auch an Otto.  

Ergraute Hunde und Actimel

“Ursprünglich wurde ich für die Haushaltsführung gebucht, doch es stellte sich schnell heraus, dass Helga ein großer Tierfreund ist und so fing ich an, meinen Hund Otto bei den Besuchen mitzubringen”, berichtet Linda lächelnd. 

Otto ist ein in die Jahre gekommener Bolonka Zwetna, bei dem Helga oft Parallelen zu sich       zieht. “Otto hat schon einige Zähne verloren, so wie ich!”, stellt die 89-Jährige fest. Und dass er früher schwarzes Fell hatte und langsam grau wird, erinnert Helga an ihre eigenen ergrauten Haare. Dass sie in ihrem Leben mal auf den Hund kommt, hätte die Katzenfreundin nicht mehr erwartet. 

Während Helga sich mit Otto die Zeit vertreibt, erledigt Linda den Haushalt. Sie staubsaugt, wischt, macht den Abwasch und besorgt Kleinigkeiten für ihre Kundin – meistens Kuchen. Denn “Helga ist eine Süße”, verrät Alltagshelferin Linda.

Danach sitzen sie zusammen und Helga erzählt aus ihrem Leben.

Auch zu der Familie von Helga hat Linda einen sehr engen Kontakt, wird sogar zu Familienfeiern eingeladen. Das enge Verhältnis spiegelt sich auch in Helgas Fürsorge Linda gegenüber wider: Bei jedem Besuch stellt sie ihr ein Actimel auf den Tisch, damit sie gesund bleibt. 

Tochter Jutta ist froh, dass sie durch die Alltagshilfe entlastet wird und Helga durch die Besuche eine Bereicherung erfährt. Bei Familientreffen schwärmt ihre Mutter vom kleinen Otto. Und Helga? Sie genießt den Sommer in Gesellschaft auf dem Balkon. “Alleine macht man das ja nicht so häufig.”

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