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Osteoporose: Symptome, Therapie & Komplikationen

Leiden Sie oder Ihr Angehöriger unter chronischen Rückenschmerzen? Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass die Ursache dafür Osteoporose sein könnte? Wir erläutern das Krankheitsbild im Detail.

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine Erkrankung des Skeletts und beginnt schleichend – anfangs ohne Symptome. Je weiter die Krankheit fortschreitet, desto mehr Symptome machen sich bemerkbar. Aufgrund von Unwissenheit gehen viele Menschen erst sehr spät zum Arzt und erhalten so keine adäquate Therapie. Dadurch werden die Knochen immer instabiler und neigen eher zu Brüchen.

Ursachen von Osteoporose

Die Knochensubstanz aller Menschen baut sich mit dem Alter ab. Durch Osteoporose wird dieser Prozess beschleunigt und die Knochendichte nimmt schneller ab. Osteoporose kann in eine primäre und eine sekundäre Form unterschieden werden.

Primäre Osteoporose

Folgende Ursachen liegen einer primären Osteoporose zugrunde: 

  • Vererbung (Nicht jeder hat die gleiche Knochenstärke.)
  • Fehlende Bewegung
  • Menopause / Andropause (Absinken der Hormone)
  • Alter (Frauen und Männer ab dem 70. Lebensjahr zählen generell zur Risikogruppe.)

Sekundäre Osteoporose

Die sekundäre Osteoporose entsteht als Folge einer anderen Erkrankung oder deren Behandlung wie:

  • Ruhigstellung nach Verletzung (Durch Liegegips nimmt Knochenstärke ab.)
  • Bettlägerigkeit
  • Diabetes Mellitus
  • Kortison
  • Nierenschäden
  • Vitamin-D oder Kalziummangel

Symptome bei Knochenschwund

Das Problem bei Osteoporose ist, dass sich die Krankheit schleichend entwickelt und über lange Zeit keine Symptome bemerkbar sind. Zunächst leiden Betroffene häufig an Rücken- oder Knieschmerzen, welche auch nach diversen Therapien nicht verschwinden. Auch die Abnahme der Körpergröße oder eine Kyphose (Buckel) können Symptome für Osteoporose sein.

Osteoporose: Komplikationen

Da die Symptome oftmals nicht eindeutig einem Knochenschwund zuordenbar sind, wird dieser oft erst an den Folgen bzw. Komplikationen erkannt. Ein harmloser Sturz kann für Betroffene schon zu Knochenbrüchen führen. Im fortgeschrittenen Stadium kann es auch zu grundlosen Brüchen von Oberschenkel, Armen oder von Wirbelkörpern kommen. Auch chronische Schmerzen zählen zu den Folgen einer Osteoporose. 

Viele Betroffene mit Osteoporose haben Angst vor (weiteren) Brüchen und sind sehr unsicher beim Gehen. Dies wiederum erhöht das Sturzrisiko. Durch die Angst vor Verletzungen, der Unsicherheit und dem erhöhten Sturzrisiko entwickelt sich quasi ein Teufelskreis. Häufig benötigen Patienten im fortgeschrittenen Stadium daher Unterstützung, um den Alltag bewältigen zu können. Careships Alltagshelfer helfen Betroffenen gern im Haushalt, begleiten sie zu Terminen oder beim Spazieren. 

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Diagnostik

Im Rahmen der Diagnostik erfolgt zuerst ein Gespräch mit dem behandelten Arzt, um die Krankengeschichte und einen klinischen Befund zu erheben. Als nächstes folgen körperliche sowie bildgebende Untersuchungen, wie Röntgen, um eventuelle Knochenbrüche oder andere Ursachen zu erkennen. Als weitere Maßnahme zur Basisdiagnostik bei Osteoporose zählt die Knochendichtemessung. Dabei kann der Arzt feststellen, wie hoch der Mineralsalzgehalt im Knochen ist und nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestimmen, ob ein Knochenschwund vorliegt.

Osteoporose-Therapie: Bewegung, Ernährung & Medikamente

Bewegung die wohl wichtigste Maßnahme der Osteoporose-Therapie! Es ist wichtig, körperlich aktiv zu sein, um Bewegungseinschränkungen und auch Stürzen vorzubeugen. Auch eine ausgewogene Ernährung ist Teil der Therapie. Vor allem kalziumreiche Lebensmittel, wie grünes Gemüse, Milchprodukte, Mandeln und getrocknete Feigen, dürfen nicht fehlen. Wer bereits Osteoporose hat oder ein erhöhtes Osteoporoserisiko aufweist, sollte 1.200 bis 1.500 Milligramm Kalzium täglich zu sich nehmen. Auch auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr sollte geachtet werden, damit das Kalzium vom Körper richtig aufgenommen werden kann. Zu einer umfassenden Therapie werden auch Medikamente, wie Osteoklasten-Hemmer, gegen den Knochenabbau und Schmerzmittel verschrieben. Bei einer sekundären Osteoporose wird zudem die ursächliche Grunderkrankung behandelt. Ebenfalls wichtig ist eine angemessene Sturzprophylaxe und Sturzprävention

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