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Blasenschwäche vorbeugen: Hilfreiche Maßnahmen

Unkontrolliert Harn zu verlieren, ist für jeden von uns eine unangenehme Vorstellung... Für viele jedoch die Realität. Mit bestimmten Maßnahmen und Anpassungen des eigenen Lebensstils lässt sich einer Harninkontinenz allerdings in vielen Fällen ganz einfach vorbeugen. Lesen Sie in folgendem Beitrag mehr dazu!

Wie kann der Harninkontinenz vorgebeugt werden?

Glücklicherweise lässt sich einer Harninkontinenz durch einige ausgewählte Maßnahmen gut vorbeugen. Allen voran stehen hierbei eine gesunde ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und der richtige Sport für Sie. Denn die Vermeidung von Übergewicht bzw. die Verringerung von fünf bis zehn Prozent des eigenen Gewichts halbiert die Anzahl der wöchentlichen Inkontinenzvorfälle (sogenannte Inkontinenz-Episoden), heißt es von Seiten der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V..

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Folgenden Maßnahmen können helfen, einer Harninkontinenz langfristig vorzubeugen:

1. Gewichtsreduktion

Übergewicht fördert nicht nur die Entwicklung von Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch die Bildung einer Belastungsinkontinenz. Das übermäßige Gewicht drückt auf die Harnblase und schwächt zudem die Muskulatur des Beckenbodens. Um langfristig gesund zu bleiben und präventiv einer Inkontinenz vorzubeugen, empfiehlt es sich, durch gesunde Ernährung und regelmäßigen Sport an Gewicht zu verlieren. Fällt es Ihnen schwer, Ihren Lebensstil selbstständig umzustellen? Dann motivieren Sie Ihr Umfeld, gemeinsam mit Ihnen Ihr Leben zu verbessern oder nutzen Sie Angebote in Fitnessstudios bzw. Ernährungsberatungen in Ihrer Nähe. Zusätzlich leisten Ihnen die Alltagshelfer von Careship gern Gesellschaft bei einem ausgiebigen Spaziergang oder der Zubereitung eines gesunden Menüs.

2. Beckenbodentraining

Die Beckenbodenmuskulatur zu trainieren, zählt zu den wichtigsten Maßnahmen der Prävention einer Blasenschwäche. Was ist überhaupt der Beckenboden? Am tiefsten Punkt des Beckens befindet sich der Beckenboden. Dieser besteht aus Muskeln, Bindegewebe und Sehnen. Zum einen hält er die Bauch- und Beckenorgane von unten, zum anderen unterstützt er den Verschluss von Anus, Vagina und der Harnröhre. Ist der Beckenboden geschwächt, kann er seinen Funktionen nicht mehr vollständig nachkommen. Umso wichtiger ist es, diesen frühzeitig zu trainieren. Physiotherapeuten können dabei helfen, die passenden Übungen für Sie zu finden und unterstützen Sie auch bei der richtigen Ausführung.

3. Obstipationsprophylaxe

Starkes Pressen bei der Stuhlentleerung, wie es typisch bei einer Obstipation ist, kann den Beckenboden stark belasten und auch schädigen. Da Obstipation an sich schon sehr belastend für Betroffene ist, sollte diese und im Rahmen dessen einer möglichen Inkontinenz, unbedingt mit einer ausgewogenen Ernährung, viel Trinken und ausreichender Bewegung entgegengewirkt werden. In unserem Artikel zur Obstipationsprophylaxe geben wir detaillierte Tipps.

4. Flüssigkeitszufuhr

Harntreibende Getränke, wie Kaffee, Schwarz- und Früchtetees, Cola sowie zitronenhaltige Drinks, sollten bei der Vorbeugung einer Harninkontinenz vermieden werden. Durch ihre harntreibende Wirkung hat man das Bedürfnis, verfrüht eine Toilette aufsuchen zu müssen und folglich wird ein kleines Fassungsvermögen der Harnblase antrainiert. Auch alkoholische und kohlensäurehaltige Getränke intensivieren den Harndrang. Eine Flüssigkeitszufuhr von rund zwei Litern sollte, soweit medizinisch nichts dagegen spricht, trotzdem beibehalten werden. Am besten Sie greifen dafür zu stillem Wasser.

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